Am Donnerstag, den 08.10.09 konnten die Wetzlarer Bürger erneut das dumm-dreiste Auftreten der „Anti-Antifa“ erleben. Es ist schon eine unglaubliche Frechheit, mit welchem Selbstverständnis diese selbsternannten „Retter der Nation“ argumentieren. Eine Mahnwache gegen linken Terror wollten sie halten, obwohl angesichts der Argumentationen und Aktionen dieser „Volkshelden“ klar sein sollte, dass diese nicht ansatzweise besser sind als die anderer politischer oder religiöser Terroristen. Die Aktion „Junge Wetzlarer gegen Rechts“ konnte leider nicht zur Stelle sein, wenngleich wir gerne erfahren hätten, ob Gewalt, Einschüchterung und Sachbeschädigung nicht auch terroristische Methoden darstellen. Wie viele Wetzlarer mitbekommen haben, waren jene Nazis, welche diese Mahnwache hielten, auch bei dem Angriff auf den Informationstand der „Jungen Wetzlarer gegen Rechts“ am 25.09.09 beteiligt. Dieser Angriff ist als eine besonders feige Aktion seitens der Anti-Antifa zu bewerten und sie zeigten damit wieder einmal ihr wahres Gesicht. Wie kann es sein, dass Nazis, die am helllichten Tag, mitten in der Wetzlarer Fußgängerzone höchst gewaltbereit einen Infostand zerstören und dazugehörige Personen angreifen, kurze Zeit später eine Mahnwache gegen Terror halten? Nur unserem defensiven Verhalten ist es zu verdanken, dass es zu keinen extremeren Gewalttätigkeiten gekommen ist. Die „braunen Terroristen“ hatten auch keine Scheu gewalttätig gegenüber Frauen zu werden. Insbesondere Frauen, welche an unserer Aufklärungsaktion beteiligt waren, fürchten weitere gewalttätige Aktionen der Nazis, sind aber umso stärker davon überzeugt, etwas gegen diese brutale Gruppe zu unternehmen. Doch seitens der Anti-Antifa, der Autonomen Nationalisten, der NPD etc. wird nicht nur mit Gewalt versucht sich in Wetzlar zu behaupten. Sie schrecken nicht davor zurück, ihre Widersacher mittels erlogener Geschichten lächerlich zu machen. Es bleibt also festzuhalten: Alles wie immer! Früher dumme Schlägertrupps der SA, aufgehetzt durch Goebbels Propaganda – heute Anti-Antifa-Schläger, im Hintergrund einige nicht ganz so dumme Schreiberlinge, welche für Gewalt und Internetpräsenz verantwortlich sind. Wer glaubt dieser Vergleich hinkt, sollte schleunigst anfangen, sich gegen Faschisten und Rassisten zu engagieren, um eines Besseren belehrt zu werden.
Fazit für die Aktion „Junge Wetzlarer gegen Rechts“: Wir werden jetzt erst recht um unser schönes Wetzlar kämpfen! Wir begrüßen alle demokratischen Kräfte, die mit uns arbeiten bzw. uns unterstützen wollen. Wenn wir konsequent zusammen stehen bleibt Wetzlar unsere Stadt und wird niemals eine braun gefärbte Gemeinde werden! Wir distanzieren uns weiterhin von Gewalt und werden, egal was unsere Widersacher behaupten, daran festhalten.
